Windpark Langendorf

Der Windpark Langendorf wurde im Jahr 2001 errichtet und besteht aus insgesamt 15 Windenergieanlagen vom Typ Enron/GE 1.5sl mit einer Nennleistung von jeweils 1,5 MW, einem Rotordurchmesser von 77 m und einer Nabenhöhe von 80 m. Weltweit gibt es über 16.500 der Enron/GE1-Anlagen.

Der Energiekonzern Enron gehörte zu den größten Konzernen der USA und hatte seinen Firmensitz in Houston, Texas. Nach der Enron-Insolvenz wurde die Windsparte im Juni 2002 von General Electric (GE) übernommen.

GE ist einer der größten Mischkonzerne der Welt. Der Sektor GE Wind Energy entstand aus den ehemaligen Firmen Tacke Windtechnik (Deutschland) und Zond (1980 in den USA gegründet), die im Oktober 1997 von Enron aufgekauft wurden und durch die Insolvenz an General Electric übergingen.

Im Jahr 2013 belegte GE mit einem Marktanteil von 6,6 % den fünften Platz beim weltweiten Ranking der Hersteller von Windenergieanlagen. Allein in Deutschland ist GE Wind Energy mit fast 2.000 Anlagen vertreten. Die Windkraftanlagen werden im niedersächsischen Salzbergen gefertigt, der Europazentrale für Erneuerbare Energien. Dieser Standort, an dem sich auch das europäische Kundenservice- und Schulungszentrum befindet, beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter.